| Hoffmann |
Ich hatte gehofft, dass Sie beide heute unterschreiben können. |
| Sonja |
Das geht nicht, tut mir Leid. Wie wär's mit morgen? |
| Hoffmann |
Aber morgen ist Sonntag. |
| Sonja |
Mein Vater kommt morgen nach Hamburg. Wir können uns um zehn Uhr am Bootshaus treffen. |
| Hoffmann |
Und Sie sind sicher, dass Ihr Vater kommen kann? |
| Sonja |
Ja, absolut sicher. |
| Andi |
Also, das ist's, Leute. Der Moment der Wahrheit. |
| Thomas |
Du meinst, ob die Susanne den Pokal gewinnt? |
| Andi |
Nein, ich meine, ob die Susanne überhaupt schwimmt. |
| Thomas |
Klar schwimmt sie! Sie schwimmt doch, oder? |
| Peter |
Um zwölf. Bei der Insel. |
| Monika |
Wettsegeln? |
| Andi |
Was denn für 'n Wettsegeln? |
| Monika |
Du willst mit Peter wettsegeln? |
| Andi |
Peter, der Segelchampion! Und Kathrin! |
| Thomas |
Also, jetzt können wir nicht mehr zurück. |
| Andi |
Wir?! |
| Thomas |
Ihr kommt doch, oder? |
| Andi |
Ich bin nicht zu bremsen! |
| Thomas |
Sieht echt gut aus! |
| Monika |
Also, los dann. Oder wir kommen morgen nicht aus dem Bett. |
| Hans |
Sonja! Was machst du denn hier? |
| Sonja |
Ist alles in Ordnung? |
| Kathrin |
Danke. |
| Andi |
Viel Glück! |
| Peter |
Danke. |
| Monika |
Wo steckt er nur? |
| Sonja |
Komm, deinen Mantel wirst du brauchen. |
| Hans |
Wenn du mich angerufen hättest, wäre ich jetzt fertig. |
| Sonja |
Aber dann wäre es keine Überraschung. |
| Andi |
Thomas. Thomas. Thomas. Weißt du eigentlich, wie spät es ist? |
| Thomas |
Ich weiß nicht, wo Mama ist. Sie sollte mich wecken. |
| Hans |
Deine Mutter hat diesen Ort geliebt, wir haben Stunden hier verbracht - wir zwei ganz allein. Wir haben geschrubbt, lackiert und poliert, bis die Susanne geglänzt hat. Sie hat hart gearbeitet, deine Mutter. |
| Sonja |
Thomas ist genau wie sie. |
| Thomas |
Monika, es tut mir so Leid. Aber es ist nicht meine Schuld. |
| Monika |
Dafür haben wir jetzt keine Zeit. Kathrin und Peter sind schon losgesegelt. Wir müssen aufbrechen. Der Wind kommt von Nordwesten. Wir müssen nah am Ufer bleiben. Andi, du machst das Boot los. Ich übernehme das Steuer. |
| Thomas |
Ich wußte gar nicht, dass du so viel vom Segeln weißt. |
| Monika |
Es gibt eine ganze Menge, das du noch nicht von mir weißt, Thomas. |
| Thomas |
Aye, aye, Captain. Der Kompass! |
| Monika |
Was? |
| Thomas |
Wir haben Großvaters Kompass vergessen. Der ist noch im Bootshaus. |
| Monika |
Wir brauchen keinen Kompass für das Wettsegeln. |
| Thomas |
Wir brauchen ihn für die Jury. |
| Andi |
Wo ist er? |
| Thomas |
Er ist in der Kiste an der Treppe. |
| Andi |
In der Kiste an der Treppe. |
| Thomas |
Aber wenn du jetzt gehst, verpasst du das Rennen. Das kann ich doch nicht machen. |
| Andi |
Wenn ich nicht gehe, hast du keinen Kompass für die Regatta. Außerdem kommt ihr auch ohne mich klar. Viel Glück. |
| Monika |
Danke, Andi. |
| Hans |
Was sagt Thomas denn, dass wir das Bootshaus verkaufen? |
| Sonja |
Er ist traurig. Er würde es gerne behalten. |
| Hans |
Gibt es denn keine andere Möglichkeit, Geld in dein Geschäft zu investieren? Dann unterschreiben wir wohl besser die wichtigen Papiere von Herrn Hoffmann. |
| Monika |
Da ist Peters Boot. |
| Sonja |
Hier. Und hier unten. |
| Andi |
Hallo! Entschuldigung, ich muss nur den Kompass holen. |
| Peter |
Da kommen die Wochenendsegler. |
| Kathrin |
Bravo! |
| Thomas |
Viel Glück! |
| Kathrin |
Wir brauchen kein Glück. |
| Hans |
Ja, der ist sehr wichtig. Thomas sollte ihn auf der Susanne haben. Die Jury findet solche Dinge wichtig. |
| Sonja |
Schade um die Überraschung. Ich wollte meinen Vater zur Regatta bringen, damit er Thomas auf der Susanne sehen kann. |
| Andi |
Toll! Nur ... Thomas ist jetzt nicht bei der Regatta. Er ist auf der Elbe. |
| Sonja |
Auf der Elbe? Was um Himmels willen macht Thomas auf der Elbe? Zwischen all den großen Schiffen? |
| Andi |
Ein Wettsegeln. |
| Sonja |
Ein Wettsegeln? |
| Hans |
Ein Wettsegeln. Wo muss ich unterschreiben, Mensch? Ein Wettsegeln! |